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A6: Diverse Arbeiten beim Zubringer Steffisburg, Allmendtunnel und Bern-Muri

November 2019 – Die erste Phase für die Sanierung des A6 Zubringers Steffisburg ist im Gang. Beim Glättimüliviadukt wurde eine provisorische Hilfs­brücke installiert, die nun während der Haupt­arbeiten einen Teil des Verkehrs aufnimmt. Ausserdem wird die zweite Röhre des Allmendtunnels instandgesetzt.

 Allmendtunnel
Die Röhre des Allmendtunnels, die aktuell in Betrieb ist.

Der Autobahnzubringer Steffisburg gehört zum Nationalstrassennetz und wird zusammen mit dem Anschluss Thun-Nord erneuert. Im ersten Halbjahr 2019 wurde parallel zum Glättimüliviadukt eine Hilfsbrücke für den Verkehr in Richtung A6/Bern erstellt, damit während der gesamten Bauzeit jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen. Die Hilfsbrücke ist nun in Betrieb und die erste Instandsetzungsphase des Glättimüliviaduktes laufen momentan.

Die Bauarbeiten auf dem Zubringer Steffisburg werden insgesamt bis Mitte 2020 dauern. Zunächst wird mit der Erneuerung der Spur in Fahrtrichtung A6 begonnen. Der Verkehr in Richtung Bern wird über die Hilfsbrücke geleitet. Aus Sicherheitsgründen und zur Reduktion von Lärm und Erschütterungen wurde die Geschwindigkeit im Bereich der Hilfsbrücke auf 40 km/h festgelegt. Das Tempolimit ist entsprechend signalisiert. Wir bitten um die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung.

Allmendtunnel

Seit Mitte Mai 2019 ist die Erneuerung der ersten Röhre des Allmendtunnels auf der A6 abgeschlossen. Aktuell wird bis Ende 2020 die zweite Röhre instandgesetzt und der Verkehr in Richtung Bern rollt bis dahin durch die sanierte Röhre. Der Verkehr in Richtung Spiez wird bis Ende der Bauzeit über die Umfahrung via Allmend geführt.

Rampenbewirtschaftungsanlage beim Anschluss Rubigen in Betrieb

Auf der A6 beim Anschluss Rubigen entstehen zu Spitzen­zeiten regel­mässig Staus. Insbesondere auf der Einfahrts­rampe in Fahrt­richtung Bern tritt in der Morgen­spitze eine hohe Verkehrs­menge auf. Dies führt dazu, dass die Fahrzeuge nur schwer einfädeln können. Es kommt zu vielen Ausweich- und Brems­manövern, was den Verkehrs­fluss auf der Autobahn negativ beeinflusst und oft in Stau resultiert.

Um dem Stau Gegen­steuer zu bieten, wurden bereits verschiedene Mass­nahmen auf dem A6-Abschnitt zwischen Thun und Bern umgesetzt, um den stockenden Verkehr in Spitzen­zeiten zu verflüssigen. Beispiels­weise konnten die kürzlich neu installierten Anlagen zur Geschwindigkeitsharmonisierung und Gefahrenwarnung (GHGW) auf dem Abschnitt deutliche Verbesserungen erzielen. Das System erkennt früh­zeitig die Bildung von Staus und kann mittels Reduzierung der Fahr­geschwindigkeit auf der Autobahn das Stau­risiko vorbeugen. Seit Inbetrieb­nahme der GHGW-Anlagen konnte bereits ein positives Fazit gezogen werden.

Der Anschluss Rubigen wird allerdings zu Spitzen­zeiten so stark befahren, dass weitere Massnahmen notwendig sind. Deshalb wurde ab 5. August 2019 bei der Einfahrts­rampe in Richtung Bern eine neue Rampen­bewirtschaftungs­anlage in Betrieb genommen. Die Anlage dient dazu, den Verkehr mittels einer Ampel und kurzen Warte­zeiten gesondert auf die Autobahn zu führen. Nach der Test­phase werden die Resultate ausgewertet. Diese Resultate beinhalten ebenfalls eine Beobachtung des Ausweich­verkehrs auf das untergeordnete Strassen­netz. Bei einem positiven Ergebnis wird die Anlage ab Herbst 2019 definitiv in Betrieb genommen.