Bei der Verzweigung Lattigen kommt es zu einer Nachtsperrung.
Seit 2024 läuft die Gesamterneuerung der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez. In den Jahren 2024 und 2025 wurde der Abschnitt von Thun-Süd bis Gesigen erneuert, 2026 und 2027 folgt nun der Abschnitt von Gesigen bis Spiez sowie der Zubringer Simmental. Ziel der Arbeiten ist es, sämtliche Bestandteile der Infrastruktur zu erneuern sowie den aktuellen Normen anzupassen. Diese Woche starten nach der Winterpause die Arbeiten mit dem Einrichten der geänderten Verkehrsführung. In den nächsten zwei Jahren werden unter anderem vier neue Lärmschutzwände erstellt, zwei neue Strassenabwasser-Behandlungsanlagen und ein lärmmindernder Belag eingebaut. Auch der Simmenfluhtunnel wird saniert. Seit Anfang Jahr laufen im Rahmen der Gesamterneuerung der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez die Arbeiten im letzten Abschnitt zwischen Gesigen und Spiez sowie dem Zubringer Simmental.
Beim Zubringer Simmental verläuft bei der Verzweigung Lattigen eine Hochspannungsleitung über die Nationalstrasse. Um unterhalb der Leitung sicher arbeiten zu können, wird diese mit Fähnchen markiert, damit sie für die Arbeiter besser sichtbar ist. Um diese Fähnchen anzubringen, muss einerseits die Leitung ausgeschaltet werden, andererseits kommt es zu einer Sperrung:
- 1 Nacht 11./12. Mai 2026, von 20 Uhr bis 4.30 Uhr: Sperrung des Zubringers Simmental zwischen dem Anschluss Wimmis und der Verzweigung Lattigen in beiden Fahrtrichtungen
Der Verkehr wird über die Kantonsstrasse umgeleitet. Zu Stromausfällen kommt es nicht, da die Stromversorgung über andere Leitungen sichergestellt werden kann.
Finanzierung
Die Kosten für die Sanierung des Abschnitts Thun-Süd – Spiez inklusive des Zubringers Simmental belaufen sich auf knapp 200 Millionen Franken (inkl. MwSt.). Die Ausgaben werden vollständig durch den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) gedeckt. Der NAF finanziert sämtliche Aufwendungen für den Bau, Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen. Zusätzlich unterstützt der NAF Projekte im Agglomerationsverkehr (Strassen, Velo- und Fusswege sowie Bus- und Bahnverkehr). Die Haupteinnahmequellen des NAF sind der Mineralölsteuerzuschlag, der als Bestandteil des Treibstoffpreises direkt beim Tanken bezahlt wird, die Automobilsteuer sowie die Autobahnvignette. Der NAF ist damit zu 100 Prozent nutzerfinanziert.