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A6 Thun-Süd – Spiez: Start der Bausaison 2026

Februar 2026 – Im Rah­men der Gesamt­erneuerung der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez wer­den in den nächs­ten zwei Jah­ren der Ab­schnitt von Gesi­gen bis Spiez so­wie der Zu­bringer Simmen­tal um­fassend saniert. Diese Woche wer­den mit dem Ein­richten der Ver­kehrs­führung die Arbei­ten im Ab­schnitt von Gesi­gen bis Spiez wie­der aufgenommen. Ab März wird auch beim Zu­bringer Simmen­tal die Ver­kehrs­führung angepasst. Dafür kommt es zu gewissen Einschränkungen.

 A6 Thun-Süd – Spiez
Zwischen Thun-Süd und Spiez wer­den die Arbei­ten für die Sanie­rung der Strecke wieder aufgenommen.

Seit 2024 läuft die Gesamt­erneuerung der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez. In den Jah­ren 2024 und 2025 wur­de der Ab­schnitt von Thun-Süd bis Gesi­gen erneuert, 2026 und 2027 folgt nun der Ab­schnitt von Gesi­gen bis Spiez so­wie der Zu­bringer Simmental. Ziel der Arbei­ten ist es, sämt­liche Bestand­teile der Infra­struktur zu er­neuern so­wie den aktuel­len Nor­men anzupassen. Diese Woche star­ten nach der Winter­pause die Arbei­ten mit dem Ein­richten der geän­derten Ver­kehrs­führung. In den nächs­ten zwei Jah­ren wer­den unter ande­rem vier neue Lärm­schutz­wände erstellt, zwei neue Strassen­abwasser-Behandlungs­anlagen und ein lärm­mindernder Belag eingebaut. Auch der Simmen­fluh­tunnel wird saniert.

Einrichten der geänderten Verkehrsführung

Während der Arbei­ten wer­den grund­sätz­lich weiter­hin zwei Spu­ren pro Fahrt­richtung angeboten. Damit nebst den Fahr­spuren genü­gend Platz vor­handen ist für die Bau­stelle und die nö­tige Logis­tik, wer­den die Spu­ren ver­setzt und et­was weni­ger breit geführt. Das Ein­richten respek­tive Um­stellen der Ver­kehrs­führung führt zu gewis­sen Ver­kehrs­ein­schränkungen oder Sperrungen.

Im Ab­schnitt Gesi­gen – Spiez wird die Bau­stelle ab die­ser Woche eingerichtet. Dafür kommt es im Feb­ruar zu Sperr­ungen ein­zelner Spu­ren, der Ver­kehr kann aber immer auf der Auto­bahn bleiben. Das Ein­richten der Ver­kehrs­führung ist teils witterungs­abhängig, zudem hängen die Arbei­ten auch von der Schnee­räumung im Falle eines Winter­einbruchs ab. In einer ers­ten Bau­phase wird der Pannen­streifen ver­breitert und ausgebaut. Ab März star­tet die zweite Bau­phase, in der der Mittel­streifen saniert wird, bevor dann die Fahr­spuren Rich­tung Thun sowie an­schliessend Rich­tung Spiez saniert werden.

Beim Zu­bringer Simmen­tal lau­fen bereits diverse Arbei­ten ausser­halb des Verkehrs. So hat etwa der Bau der Strassen­abwasser-Behandlungs­anlage be­reits begonnen. Anfang März wird hier eben­falls die Ver­kehrs­führung ange­passt für die Bauarbeiten. Das ASTRA infor­miert Ende Februar wieder über die kommenden Verkehrseinschränkungen.

 

 

 

Die Kosten für die Sanie­rung des Ab­schnitts Thun-Süd – Spiez inklu­sive des Zu­bringers Simmen­tal belau­fen sich auf knapp 200 Millionen Franken (inkl. MwSt.). Die Kos­ten wer­den voll­ständig durch den National­strassen- und Agglomerations­verkehrs­fonds (NAF) gedeckt. Der NAF finan­ziert sämt­liche Aufwen­dungen für den Bau, Be­trieb und Unter­halt der Nationalstrassen. Zusätz­lich unter­stützt der NAF Pro­jekte im Agglomerations­verkehr (Strassen, Velo- und Fuss­wege sowie Bus- und Bahnverkehr). Die Haupt­einnahme­quellen des NAF sind der Mineral­öl­steuer­zuschlag, der auto­matisch beim Tan­ken be­zahlt wird, die Auto­mobil­steuer so­wie die Autobahnvignette. Der NAF ist damit zu 100 Prozent nutzerfinanziert.