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Fragen und Antworten

Die Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wie komme ich am besten durch die Baustelle?

Pro Fahrtrichtung stehen dem Verkehr praktisch immer zwei Fahrspuren zur Verfügung, diese sind allerdings etwas schmaler. Mit dem Auto kann man problemlos die engere linke Fahrspur nutzen. Am besten fährt man versetzt zu den anderen Fahrzeugen, mit genügend Abstand und der signalisierten Höchst­geschwindigkeit.

Welche Höchst­geschwindigkeit gilt im Baustellenbereich?

Die Höchst­geschwindigkeit wird situations­abhängig festgelegt. Bei übersichtlichen Strecken beträgt sie 80 km/h. Im Bereich von Verschwenkungen, Einmündungen und bei exponierteren Arbeiten kann im Interesse der Verkehrs- und Baustellensicherheit auch 60 km/h signalisiert werden.

Was tun bei Stau?

Der Autobahnabschnitt Rubigen–Spiez ist mit rund 50’000 Fahrzeugen pro Tag (Zählstelle Heimberg) mittelstark befahren. Baustellen von 5 km Länge verursachen bei einer Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h nur kleine Reisezeitverluste von maximal ein bis zwei Minuten. Auch bei Stau bleibt man am besten auf der Autobahn, denn die A6 ist mit Abstand die schnellste Strassenverbindung zwischen Bern und Spiez. Wegen der Umwege und der überlasteten Ortsdurchfahrten lohnt es sich nicht, auf die Kantonsstrasse auszuweichen.

Was tun bei einer Autopanne?

Im Baustellenbereich werden in regelmässigen Abständen Nothaltebuchten mit Notrufsäulen eingerichtet. Nach Benachrichtigung der Kantonspolizei sollte man hinter der Abschrankung in Sicherheit den Pannendienst abwarten.

Was tun bei einem Unfall?

Falls die eigene Sicherheit dies zulässt, sollte man die Unfallstelle sichern, die Notfallnummer wählen (Tel. 112) und Erste Hilfe leisten.

Wieso dauern die Arbeiten so lange?

Die Hauptarbeiten zur Erneuerung des Autobahnabschnittes Rubigen–Thun–Spiez RUTS beginnen 2015 und dauern voraussichtlich bis 2023. Der Grund liegt in der Erneuerungs­strategie UPlanS des ASTRA, welche Jahresbaustellen von rund 5 Kilometern und einen minimalen Abstand zwischen zwei Baustellen von mindestens 30 Kilometern vorsieht. Damit werden eine hohe Verkehrs­sicherheit und ein genügender Fahrkomfort sichergestellt. Ausserdem spielen auch die Komplexität der Bauarbeiten – beispielsweise des Allmendtunnels – und Unsicherheiten bezüglich Kredit­genehmigungen – beispielsweise bei Sparprogrammen des Bundes – eine Rolle.

Wird auch in der Nacht und am Wochenende gearbeitet?

Nacht- und Wochenendarbeiten sind u.a. aus Gründen des Lärmschutzes nur ausnahmsweise vorgesehen. Bei zeitkritischen Arbeiten wird jedoch ein Zweischichtbetrieb eingerichtet.

Was wird im Autobahnabschnitt RUTS gebaut?

Der Abschnitt Rubigen–Spiez wird einer Gesamterneuerung unterzogen. Es geht darum, das Bauwerk zu erneuern und an die heute gültigen Normen anzupassen. Hauptarbeiten sind der Ersatz der Betonfahrbahn, die Erneuerung der Strassen­entwässerung und der Betriebs- und Sicherheitsanlage sowie die Instandstellung der zahlreichen Kunstbauten, namentlich des Allmendtunnels. Im Rahmen der Umweltmassnahmen werden zwei Strassen­abwasser­reinigungs­anlagen und eine Wildtier­unterführung realisiert.

Was wird gegen die Lärmbelastung unternommen?

Der Ersatz der heutigen, lärmigen Betonfahrbahn durch einen lärmarmen SDA 8 Klasse A-Belag wird eine deutlich hörbare Lärmreduktion bringen. Im Abschnitt Nord ist der Lärmschutz weitgehend abgeschlossen, im Abschnitt Mitte sind drei zusätzliche Lärmschutz­wände geplant.